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Dr. Dr. med. M. Jenny

Dr. med. Dr. P. M. Jenny   Homöopathie  |  06131 - 622 41 61

Krankheitsbilder

Im Folgenden sind einige Antworten auf häufige Fragen zusammengefasst, die sich mit speziellen Krankheitsbildern stellen. Die Erfahrungen bezüglich einer homöopathischen Behandlung sind natürlich fließend, da sie täglich erneuert und erweitert werden. Tatsächlich habe ich jedoch die Ehre und den Genuss gehabt, bei Dr. Vijayakar in Mumbai die Heilung vieler, meist sehr schwerer Krankheiten, zu sehen, die schulmedizinisch als unheilbar gelten. Im besten Falle sind sie schulmedizinisch durch tägliche Medikamentengabe kontrollierbar. Mittels Homöopathie konnten diese Krankheiten ohne tägliche Gaben geheilt oder zumindest wesentlich gebessert werden - dies ist natürlich abhängig vom Grad der Regenerationsfähigkeit des Individuums und seiner Gewebe.

Daneben habe ich hier versucht, ein wenig über das Verhältnis von Krankheiten und ihren Korrelaten im psychischen Empfinden zu sprechen. Dies wurde mehr und mehr von Dr. Vijayakar in den letzten Jahren eingeführt und an praktischen Fällen erörtert. Man hat durch diese Ideen und dieses Wissen die Möglichkeit, sich die psychischen Hintergründe und das subjektive Erleben des einzelnen Patienten besser zugänglich zu machen. Die Art der Krankheit an sich sagt schon einiges über die Psyche des Menschen aus. Wie erlebt eine Person diese oder jene Konfliktsituation?

Wir haben also nicht nur eine Beziehung zwischen dem, wie ein Mensch aussieht, wie er sich in seiner körperlichen juvenilen Entwicklung, also äußerlich, an sein inneres Erleben angepasst hat, sondern auch entsprechend der Krankheiten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens annimmt. Als einfachstes Beispiel sei hier die Entwicklung einer Adipositas genannt, um sich einen schützenden 'Panzer' gegen Angriffe und Übergriffe von außen zuzulegen. Hier vermischen sich Anlagen und (unbewusste) Entwicklungen auf eine schwierig zu trennende Art und Weise. Die Einheit von Psyche und Soma zeigt sich einmal mehr.

Onkologie

Jaspis kl

Bei onkologischen Krankheiten, also Krebsbeschwerden, kann sowohl eine begleitende homöopathische Therapie während Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen, als auch eine alleinige homöopathische Therapie durchgeführt werden.

Für beide Therapieformen habe ich positive Behandlungsbeispiele unter meinen Patienten. Tatsächlich handelt es sich bei Krebs ja um eine sehr drastische Reaktionsform, bei der der Körper ein gewisses Ungleichgewicht durch zielloses und ungehemmtes Wachstum von Zellen zu kompensieren versucht, das letztendlich zu seinem Untergang führen wird. Wenn es gelingt, dieses innere Ungleichwicht auszugleichen, kann  der Prozess ohne weiteres wieder gestoppt werden.

Pädiatrie

Lampion St klIn der Kinderheilkunde bietet sich ein weites Feld für den Homöopathen. Grundsätzlich unterscheiden sich unsere ‚Kleinen‘ nicht von Erwachsenen. Auch sie haben Charaktereigenschaften und Eigenarten, aufgrund derer man eine homöopathische Verordnung treffen kann. Da sich die für Kinder eingesetzten Medikamente auch in nichts von denen unterscheiden, die homöopathisch bei Erwachsenen Anwendung finden, ist eine Unterscheidung in Kinder-Homöopathie und Homöopathie für Erwachsene in meinen Augen unsinnig. Mein bisher jüngster Patient war 3 Wochen alt, mein ältester 96 Jahre. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in der Zielsetzung. Man kann bei Kindern die Geschicke des Lebens sehr viel weiter beeinflussen als bei Erwachsenen, die ihre Entwicklung schon im Wesentlichen abgeschlossen haben.

Damit es erst gar nicht zu wesentlichen Erkrankungen kommt, empfiehlt sich eine homöopathisch korrekte Begleitung schon bei Kindern, auch wenn noch keine schwerere Erkrankung vorliegt.

Ein weiterer Unterschied liegt in der leichteren Behandelbarkeit von Erkrankungen bei Kindern. Es scheint mir, als müsse man bei der Mittelwahl nicht ganz so exakt treffen, wie bei Erwachsenen.

Dermatologie

 

Kappe Medizinflasche kl

Die Erkrankungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde sind oft ein nach außen hin drastisch erscheinendes Ventil einer inneren Störung. Sie sind gut behandelbar, inklusive schwerer Akne, Rosazea, Neurodermitis, Erythroderma u.a.. Dazu zählen aber auch Beschwerden wie brüchige Nägel, Warzen, Haarschuppen oder derartiges.

Schuppenflechte oder eine assoziierte Gelenkerkrankung sind etwas langwieriger, aber nicht weniger gut zu behandeln.

Neurologie

Die Behandlung neurologischer Symptome und Syndrome wie zum Beispiel das Parkinson-Syndrom sind nicht einfach, aber möglich. Hierbei kommt es wie immer in der Homöopathie darauf an, den Menschen zu kennen und aufgrund von möglichst ungewöhnlichen, eigenartigen Symptomen, gemeinsam mit den Grundzügen seines Charakters, ein homöopathisches Medikament zu finden, das diesen am ähnlichsten ist. Aber auch tief in das Menschsein eingreifende Erkrankungen wie Schizophrenie sind erfolgreich behandelbar, und dies sogar nach Jahrzehnten der Behandlung mit Neuroleptika, Schlafmitteln und Antidepressiva. Auch diese Menschen können wieder ohne tägliche Medikamenteneinnahme leben, wie ich in meiner eigenen Praxis erfahren durfte. 

Herz-/Kreislauferkrankungen

Gusskanne klEine typischerweise im mittleren Lebensalter einsetzende Beschwerde ist der Bluthochdruck. Auch dieser kann gut und ohne tägliche Medikamenteneinnahme beigelegt werden. Allerdings ist der Blutdruck gerade bei älteren Menschen nicht in jedem Fall auf die jetzt immer häufiger geforderten 120/80mmHg zu senken. Tatsächlich glaube ich aber, dass dies auch nicht wünschenswert ist. Im Laufe des Lebens verlieren die Gewebe des Menschen immer mehr an Flüssigkeitsgehalt, die Gefäße werden weniger elastisch und flexibel, und es kommt dadurch zu Blutdruckspitzen bei jedem Herzschlag (sog. reduzierte Windkesselfunktion der Hauptschlagader). Auf der anderen Seite versucht der Körper aber sein wichtigstes Organ, das Gehirn, weiter gut mit Blut und damit Sauerstoff zu versorgen. Notgedrungen steigt der Blutdruck und damit die Gefahr von Folgekrankheiten an. Dies ist aber im weiteren Sinne, wenn wir nämlich die von vorneherein limitierte Lebenszeit und den natürlichen Lebenszyklus des Menschen im Kopf haben, als normal anzusehen. Die Senkung des Blutdrucks sollte in einem moderaten Maß erfolgen. 

Anders ist dies bei jüngeren Menschen oder solchen, die immer einen normalen Blutdruck hatten. Dort sollte der Blutdruck unter Therapie auch wieder auf ‚Normalwerte‘ kommen. 

Diabetes Typ 1 und 2

Beide Erkrankungen entstehen, ähnlich wie die Hypercholesterinämie, das sogenannte hohe Cholesterin, in meinen Augen aus dem Bedürfnis heraus, ein Milieu des "Landes, in dem Milch (Fett-Emulsion) und Honig (Zucker, Süßes) fließen" zu erschaffen. Offensichtlich wird das eigene Leben als zu karg empfunden. Auch diese Erkrankungen kann man gut behandeln, wenn auch oft nicht wieder in vollständige Gesundheit überführen. Dies aus ähnlichen Gründen, wie ich versucht habe sie beim Bluthochdruck darzulegen. Nicht jeder aus einer langen Kette von ungelösten Problemen entstandene Prozess lässt sich wieder umkehren oder beilegen, wohl aber bessern. 

Charakterstörungen

Diese lassen sich, analog dem zuvor Gesagten, nicht immer vollkommen in Normalität überführen, wohl aber kann man sie, vor allem zur Zufriedenheit der Betroffenen und ihrer Umgebung, deutlich bessern. Hierzu gehören Borderline-Störungen oder auch ein übertriebener Ehrgeiz, Hochmut, Kritteligkeit u.a..